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Lossprechung: „24 neue Glaser braucht das Land“

Eingereicht on 23. November 2018 – 10:11

“Neue Glaser braucht das Land“, so oder so ähnlich hätte der Tenor der Begrüßung von Obermeister Ralph R. Icks auf der diesjährigen Lossprechungsfeier auch lauten können. Gleich 24 davon konnten die beteiligten Glaser-Innungen Düsseldorf, Wuppertal-Solingen-Remscheid, Niederrhein und Vestischer Raum, präsentieren.

Standesgemäß traf man sich zum Messefrühstück auf der “glasstec 2018“ in Düsseldorf, der weltweit führenden Glasmesse. Und so wurde erstmal ein opulentes Frühstück serviert, ehe der Kabarettist und Comedian Frank Küster zu für ihn ungewohnt früher Stunde das Mikrofon ergriff, um den anwesenden Handwerkern die Welt zu erklären und “reinen Tisch“ zu machen. Frank Küster wurde nämlich von Icks statt einem sonst üblichen Festredner eingeladen. “Da hat der Obermeister eine sehr gute Idee gehabt“, konnte man als Kommentar von einigen Gästen erfahren.

Nach Kabarett, Comedy und Stimmung, gratulierten die Obermeister Icks, Fillinger und Schulmeyer den 13 anwesenden Prüfungsabsolventen und überreichten die Gesellenbriefe. In seiner Ansprache lobte Icks die Berufswahl der Junggesellen. “Der Werkstoff Glas ist die Zukunft in der Architektur“ waren seine Worte, und weiter “Ihr könnt euer Tagwerk sehen und anfassen, das unterscheidet den Beruf des Glasers von vielen anderen modernen Berufswünschen“. Er hob auch die guten Perspektiven für “echtes“ Fachpersonal im Glaserberuf hervor, zu dem die frisch Losgesprochenen jetzt gehören.

Sichtlich vom Stolz ergriffen, posierten die frischgebackenen Gesellen dann zum Gruppenfoto, bevor alle Gäste, frisch vom Frühstück gestärkt, zu einem Rundgang über die “glasstec 2018“ eingeladen wurden. Jedoch nicht ohne die Aufforderung, “allem neuen aufgeschlossen gegenüber zu sein, denn auch das Glaserhandwerk befindet sich in stetem Wandel und entwickelt sich weiter“. Alle Beteiligten freuen sich auf die nächste Lossprechungsfeier, vielleicht mit noch mehr Berufsnachwuchs. Die aktuellen Ausbildungszahlen lassen es zumindest hoffen.

(Thomas Schulmeyer)